Untersuchung zum Unterrichtsmilieu

März/Juni 2013  

Die Untersuchung der Klassen 0 bis 7 wurde im Zeitraum März 2013 bis 5. Juni 2013 durchgeführt. ( Durch Lockout und Internetzusammenbruch zog sich die Untersuchung in die Länge.)

Die praktische Untersuchung wurde von H.M. Tästensen(Computerexperte) und Margit Hinrichsen (arbejdsmiljørepræsentant) durchgeführt.

 

Als Befragungsgrundlage wurde der elektronische Fragebogen ”Termometeret” auf Klassenbasis verwendet. 

Der Fragebogen ist in folgende Unterkategorien eingeteilt: 

 

  • Allgemeine Befindlichkeit (Trivsel) 
  • Fachliches Lernklima (Fagligt læringsmiljø) 
  • Gesundheit und Wohlbefinden (Sundhed – helbred og velbefindende) 
  • Physische Rahmenbedingungen (Fysiske og æstetiske rammer) 
  • Innenklima (indeklima) 

 

Die Fragen können in folgenden Kategorien beantwortet werden: 

sehr positiv – positiv – neutral – weniger positiv – negativ 

und werden mit den Zahlen 1 – 5 bewertet, 5 ist das Beste. 

Am Ende des Fragebogens können die Schüler noch mit individuellen Meinungen  beitragen.

 

 

Zur Auswertung: 

 

Die Untersuchung zeigt, dass die Antworten der Schüler generell im positiven Bereich liegen!

 

Allgemeine Befindlichkeit:             4,1

Fachliches Lernklima:                    3,4

Gesundheit:                                    4.5

Physische u. ästh. Rahmen:            4,0

Innenklima:                                    4,0

 

Einige Beispiele von Schülerkommentaren:

  • “Jeg synes, at skolen er den bedste i verden.”
  • “Jeg synes, at det er dejligt, at vi har et elevråd, som sørger for, at vi har mange gode ting i skolen.
  • “Jeg synes, det er dejligt at lærerne hjælper os, hvis vi har det dårligt eller er skadet.”
  • “Tyske skole Buhrkall er en fin skole”
  • “Jeg kan godt li´at gå på denne skole, fordi jeg har gode venner.”
  • “Jeg synes skolen er fin som den er.”

 

Allgemeines Wohlbefinden: Der Durchschnitt ist mit 4,1 sehr zufriedenstellend. Es gibt jedoch 15% der Schüler die die Frage über Mobbing u. Ärgern negativ beantworten.

In einzelnen Klassen gibt es Kinder, die keine gute Klassengemeinschaft erleben und die auch wenige Kontakte haben.

Neben der groβen Zufriedenheit gibt es also auch einige wenige Schüler, die sich nicht so wohl fühlen, die sich nicht gemocht fühlen. Das sind auch diejenigen, die wenige Spielkammeraden in der Pause haben, die oft in Konflikte verwickelt sind, die stören und die vom gemeinsamen Spiel ausgeschlossen werden.

Es gilt also, diese einzelnen Schüler besser zu integrieren, da sind vor allem die Klassenlehrer gefordert. Die Lehrer müssen schlichten, bei der Reflektion von Konflikten helfen, Schlichtungsgespräche führen.

 

Fachliches Lernklima: Alle Klassen befinden sich in der Kategorie positiv mit Bewertungen über 3.

Höchster Wert 3,7 – niedrigster 3,1. 

Das Unterthema Unterrichtsformen wird jedoch mit 2,7 Punkten relativ niedrig bewertet.

 

Gesundheit: Mit einem Duchschnitt von 4,5 ist dies sehr positiv.

 

Fysische u. ästhetische Rahmen: Hier fällt auf, dass die Vorklasse mit 4,5 Punkten sehr positiv ist und die weiteren Klassen mit zunehmendem Alter Räumlichkeiten, Spielplatz und andere Gegebenheiten negativer einschätzen.

Positiv fällt auf, dass 97 % aller Schüler mit dem Aubengelände sehr zufrieden sind.

 

Innenklima: Auch hier fällt auf, dass die Vorklasse mit 4,4 am höchsten liegt und mit zunehmendem Alter die Bewertung fällt.(3,8 bei der 7. Kl.)

24 % bewerten die Temperaturverhältnisse als eher negativ.(An Sonnentagen sind die Temperaturen in den Klassen zum Schulhof hin sehr hoch!)

 

Konklusion und Handlungsvorschläge: Die positive Arbeit mit den Klassenregeln, den Schulregeln und dem “Trin for Trin”- Unterricht beibehalten. Besonders in der Unterstufe ist die gezielte und systematische  Arbeit mit den Schulregeln wichtig, um das Klassenklima so schnell wie möglich für alle Schüler angenehm zu machen und Geborgenheit zu sichern um optimales Lernen zu gewährleisten. Besonders ist es wichtig, dass die Kinder schnell gegenseitige Rücksichtnahme lernen und sich einen freundlichen Umgangston angewöhnen. Auch die Aufnahme der neuen Schüler in die Schulgemeinschaft durch die Mithilfe der Paten aus der 4. Kl. fördert das gute Miteinander.

Der Umgang mit schwierigen Schülern ist Teil jeder Lehrerkonferenz.

Die Klassenlehrer bemühen sich Kinder in Pausenspiele zu integrieren und regen Verabredungen für den Nachmittag an.

Die verhältnismäbig negative Beantwortung der Fragen zum Thema Unterrichtsformen mit nur 2,7 Punkten muss auf  Lehrerkonferenzen und pädag. Tagen besprochen werden und die daraus resultierenden Anregungen müssen von jedem Klassen- und Fachlehrer individuell umgesetzt werden.

Die Frage der Mitbestimmung wird recht niedrig bewertet, was aber nicht unbedingt Sorge erregend zu sein braucht, weil der Großteil der Unterichtsinhalte ja von vorne herein festgelegt ist. Trotzdem  ist es sinnvoll die Schüler so viel wie möglich mit einzubeziehen, weil man erwarten kann, dass dieses sich positiv auf die Motivation der Schüler auswirkt.