Erfahrungsbericht einiger Praktikanten
Deutsche Schule Buhrkall, Dänemark
10.03.2014- 4.04.2014
In den vergangenen vier Wochen durften wir eine einzigartige Erfahrung machen: wir wurden Teil eines Lebens im Grenzgebiet und erfuhren, was es heißt, als deutsche Minderheit in Dänemark zu leben. Die Deutsche Schule Buhrkall in Saksburg mit ihren 60 Schülern ist eine kleine Privatschule in Nordschleswig. Während die meisten Kinder zu Hause in ihren Familien dänisch sprechen, findet der Unterricht ausschließlich auf Deutsch statt. Dieses Sprachphänomen hat uns von Anfang an fasziniert, vor allem auch, weil die Schüler ohne Mühe von einer Sprache in die andere wechseln können. Als wir von den Klassengrößen erfuhren, waren wir sehr gespannt, wie sich die Arbeit in diesen kleinen Gruppen gestalten würde. Hautnah konnten wir im Laufe der vier Wochen miterleben, dass in allen Klassen sehr differenzierter und schülerorientierter Unterricht stattfindet. Aufgrund der überschaubaren Schülerzahl ist es den Lehrern möglich, auf jeden Schüler individuell einzugehen und ihn gemäß seines Leistungsstandes zu fördern. Vor allem auch die Persönlichkeitsentwicklung aller Kinder liegt der Schule am Herzen. Probleme und Konflikte der Kinder werden stets ernst genommen und für Sorgen jeglicher Art haben die Lehrer immer ein offenes Ohr. Das Lehrerkollegium erlebten wir von Anfang an sehr aufgeschlossen und herzlich, sodass wir uns gleich integriert und wohl fühlten. Auch das Schulklima allgemein, sowie das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern ist sehr familiär. Auf den Zusammenhalt der Kinder legt die Schule großen Wert, was an dem gemeinsamen und regelmäßigen ‚Monatssingen‘ sowie dem Geburtstagssingen aller Schüler zum Ausdruck kommt. Wir sind sehr froh um diese wertvolle Erfahrung und werden noch lange und gerne an die Zeit in der Buhrkaller Schule zurückblicken.